Paneelsäge: Test & Vergleich 09/2021

Die Paneelsäge findet man oft in privaten Haushalten und sie ist ein echter Allrounder
Ein großer Vorteil ist die leichte Bedienung und so eignet sie sich für Einsteiger, Heimwerker aber auch für die Profis.

Die Preisspanne bei dieser Sägen ist nicht so breit und es ist für jedes Budget etwas dabei. Die Preise pendeln sich zwischen 200 und 400 Euro ein, wobei die qualitativ hochwertigen Geräte meist etwas teurer sind.

Die 10 TOP Modelle

Die Paneelsäge im Test – welche Geräte schneiden am besten ab?

Die Paneelsägen, die im Test gute Ergebnisse erzielen, sind meist handlich, leicht und wiegen kaum mehr als 14 Kilogramm.

Ihre Größe ist kompakt und sie lassen sich leicht hin- und hertragen. Aber auch die Schnittkapazität, vor allem im horizontalen Bereich, ist ideal ausgelegt. Solche Geräte finden auch auf Baustellen Verwendung.

Die Leistung des Motors zeigt sich im Test als kraftvoll. Die Modelle haben um die 1.600 bis 1.800 Watt. Die Skala lässt den Schnittwinkel leicht festlegen und macht präzise Schnitte möglich.

Das liegt oft daran, dass viele dieser Maschinen mit einem innen liegenden Posaunenauszug und einem qualitativen Gleit- und Kugellager ausgestattet sind. Die Geräte sind gut verarbeitet und bieten gute Qualität.

Sie können einen Neigungswinkel zwischen 0 und 47 Grad einstellen. Der Test zeigte, dass gute Qualität und hochwertige Verarbeitung zu einer klaren Empfehlung führen.

Viele der Paneelsägen bieten auch eine integrierte Absaugung an, welche Airlock-kompatibel ist. Diese lässt Staub und Schmutz schnell verschwinden.

Gute Qualität zum guten Preis erhältlich? Manche Modelle der Paneelsäge schaffen im Test genau die diese Balance. Die Geräte überzeugen mit einer ansprechenden Optik und sind leicht zu transportieren.

Die Bedienung ist einfach und teilweise erklärt sie sich von selbst. Die Paneelsägen in diesem Bereich sind robust und hochwertig verbaut.

Diese Fragen sollte man vor dem Kauf einer Paneelsäge klären

Was ist eine Paneelsäge eigentlich?

Diese Säge ist sehr vielseitig und wird oft als Alleskönner bezeichnet. Man findet sie häufig im privaten Gebrauch. Mit diesem Gerät lassen sich Werkstücke leicht kürzer schneiden aber auch Gehrungsschnitte sind möglich.

Dabei ist es egal, ob es sich um einen Balken oder ein Profilholz handelt.

Wie der Name schon verrät, eignet sich diese Säge zum Schneiden von Paneelen nach Maß. Die Säge besteht aus einem elektrischen Motor und einem runden Sägeblatt, so wie bei einer Handkreissäge.

Wie viel kostet eine Paneelsäge?

Die meisten dieser Geräte erhält man zwischen 200 und 400 Euro. Man sollte aber bedenken, dass die Qualität sowie die Marke und das Material ein wichtiger Punkt sind. Es gibt auch teurere Geräte um die 1.400 Euro.

Wo kauft man eine Paneelsäge?

Am besten bekommt man diese Art von Säge im Fachhandel oder im Baumarkt. Dort kann man von persönlicher Beratung von Profis profitieren und sich das Gerät genau anschauen.

Der Kauf in Online-Shops wird aber auch immer beliebter. Die Auswahl an Geräten ist riesig und der Preisvergleich ist in wenigen Klicks erledigt. Bei diesen Online-Shops bestellt man besonders gerne Paneelsägen:

  • Ebay.de
  • Real.de
  • Amazon.de

Was kann man anstatt einer Paneelsäge verwenden?

Paneelsägen verwendet man hauptsächlich im Innenbau. Man schneidet damit maßgerecht Sockelleisten, Parkett, Laminat oder Holz zu.

Sie ist für alle möglichen Arbeiten geeignet. Man sollte vorher auf Qualität und Ausführung achten, damit man das richtige Modell für sich findet.

Diese Säge fällt auch unter die Bezeichnung Handsäge, welche eine gute Alternative zur Paneelsäge ist. Sie sind leicht anzuwenden und genauso flexibel. Teilweise sind sie auch günstiger.

Welche Varianten von Sägen gibt es und wie findet man die Passende?

Man kann im Allgemeinen zwischen zwei Arten unterscheiden:

  • Kapp und Gehrungssäge
  • Paneelsäge

Das breite Angebot zu diesen Arten von Sägen macht die Kaufentscheidung nicht besonders leicht. Die Auswahl reicht von qualitativ sehr hochwertigen Modellen bis hin zu viel zu günstigen Geräten, welche die Leistung nicht bringen können.

Es kommt aber auch auf den Einsatzbereich an. Oft sind im Handel bereits Kombi-Geräte von Kapp- und Gehrungssäge erhältlich. Es ist also wichtig, vorab zu wissen, welche Säge man für welche Arbeit braucht.

Kapp- und Gehrungssäge: Was macht sie besonders?

Diese beiden Arten von Sägen können verschiedenste Schneidearbeiten erledigen und zusätzlich eine Gehrung sägen. Die Sägen sind so angelegt, dass sie die verschiedensten Werkstücke kappen und eine Gehrung sägen können.

Manche Maschinen haben nur diese Funktion, es kommt aber stark auf das Modell an.

In vertikale oder horizontale Richtung zu schneiden können nur die hochwertigeren Modelle. Diese besitzen ein drehbares Sägeteller, welches diese Schneidearbeiten ermöglicht.

Bei vielen dieser Varianten lässt sich das Sägeblatt auch neigen, so lassen sich auch schwierige Schneidearbeiten erledigen.

Paneelsäge: Was macht sie so besonders?

Vor allem um Holz zu kürzen verwendet man häufig die Paneelsäge. Mit ihr sind sehr präzise Arbeiten möglich. Um die genaue Schnittlinie noch besser zu treffen, verfügen viele der hochwertigen Modelle über einen Laser.

Das Sägeblatt lässt sich einfach selbst wechseln. Die meisten Modelle sind recht kompakt und lassen sich auch leicht transportieren.

Folgende Kriterien sollte man vor dem Kauf genau beachten

Um genau die richtige Säge für sich zu finden, sollte man vor allem diesen Kriterien besonders viel Aufmerksamkeit schenken:

  • Sägeblattdurchmesser
  • Motorleistung
  • Gewicht des Gerätes

Sägeblattdurchmesser

Beim Kauf des Sägeblattes kommt es auf das Werkstück an, das man schneiden muss. Für größerer Stücke muss man zum Schneiden auch ein größeres Sägeblatt nehmen.

Es lassen sich dabei aber nicht mehr sehr genaue und präzise Schnitte machen. Die Arbeit wird grob und ungenauer. Im Gegenzug dazu kann man bei kleinen Sägeblättern sehr genaue Arbeiten erledigen und filigrane Schnitte durchführen. Leider eignen sie sich nicht für große Werkstücke.

Motorleistung

Ein starker Motor bietet auch starke Leistung, das zeigte auch der Test. Die Performance des Gerätes wird besser und es lässt sich um einiges entspannter arbeiten.

Ist der Motor nicht so stark, bleibt auch die gewünschte Leistung aus und das Gerät ist bald überfordert. Ein Blick auf die Leistung des Motors der Paneelsäge lohnt sich sehr. Die Maschine sollte schon um die 1.600 bis 1.800 Watt mitbringen.

Gewicht des Gerätes

Die Maschine sollte leicht und kompakt sein, um gut mit ihr arbeiten zu können. Zu schwere Paneelsägen ermüden den Nutzer schnell und sind unbequem.

Durchschnittlich wiegen die meisten Geräte um die 13 bis 18 Kilogramm. Es gibt aber auch leichtere und schwerere Geräte.

Hier sollte man im Vorfeld gut überlegen, welche Version man gerne haben möchte. Die Sieger beim Test der Sägen haben meist ein sehr angenehmes Gewicht.

Häufig gestellte Fragen zur Paneelsäge

Wie verwendet man diese Säge richtig?

Mit der Paneelsäge sind die unterschiedlichsten Schnitte möglich, wie beispielsweise Schräg- und Neigungsschnitte.

Um mit der Säge optimal arbeiten zu können, sollte man bei jedem Stück den Schneidetisch neu anpassen. Die meisten Paneelbretter sind breiter und teilweise auch unhandlich. Der Schneidetisch lässt sich aber jederzeit ausziehen.

Es ist aber auch wichtig, Sicherheitsvorkehrungen vor dem Benutzen der Säge zu treffen. Eine Schutzbrille ist auf jeden Fall ein Muss. Splitter können ansonsten leicht ins Auge gelangen und böse Verletzungen hervorrufen.

Arbeitshandschuhe verhindern Schnitte an der Hand und man sollte sie bestenfalls immer tragen. Hat man alle Vorkehrungen getroffen und die wichtigsten Einstellungen an der Säge vorgenommen, kann man zu arbeiten beginnen.

Um starten zu können, muss man noch die Säge entriegeln und das Sägeblatt auf das Material senken. Das geschieht, so lange der Motor noch nicht läuft.

Diese Vorbereitung hilft, Verschnitte zu vermeiden. Es bietet sich an, zuerst ein paar Probeschnitte zu machen und nicht gleich am Hauptstück zu arbeiten. Benutzt man die Maschine gerade nicht, sollte man sie gleich wieder ausschalten, um Unfälle zu vermeiden.

Wie kann man eine Paneelsäge wieder reparieren?

Egal wie gut das Gerät ist, es kann immer vorkommen, dass die Maschine einmal kaputt geht. Doch das ist kein Grund, diese gleich zu entsorgen. Bei den meisten Paneelsägen lohnt sich eine Reparatur durchaus.

Wenn die Gewährleistungsfrist noch nicht abgelaufen ist, dann muss der Hersteller diese sowieso einschicken. Hier empfiehlt es sich, mit dem Hersteller vorab Kontakt aufzunehmen.

Jedoch ratet man Hobby-Handwerkern ab, selbst Hand an die Maschine zu legen. Es ist sehr schwer, diese Sägen wieder zu reparieren, und sollte man nur von absoluten Profis durchführen lassen.

Sollte ein Laie die Paneelsäge öffnen, um sie zu reparieren, kann das auch gefährlich werden. Nur eine Fachkraft hat das spezielle Wissen und kann das Gerät sorgfältig reparieren.

Kann man eine Paneelsäge auch im Innenbereich verwenden?

Paneelsägen sind im Grunde recht laute Werkzeuge. Der Anwender kann diese mit einem passenden Ohrenschutz sehr gut ausblenden.

Im Innenbereich ist es nicht immer von Vorteil mit dem Gerät zu arbeiten. Vor allem wenn die Räume fast leer sind, verstärkt sich der Lärmpegel ein weiteres Mal. Eventuelle Nachbarn sollte man vorwarnen, um diese nicht zu belästigen.

Wie reinigt man eine Paneelsäge am besten?

Die Maschine und die Lüftungsschlitze sollte man immer sauber halten. Das garantiert einen reibungslosen und sicheren Arbeitsablauf.

Staub und Späne entfernt man am besten gründlich nach jeder Anwendung. Hier bieten sich zwei Methoden an. Man kann das Gerät mit Druckluft ausblasen oder einen Pinsel verwenden.