Rasenkehrmaschine: Test & Vergleich 09/2021

Wer regelmäßig den Rasen mäht, weiß, dass sich Rückstände nur schwer vermeiden lassen. Aber auch Bäume können mit ihrem Laub, den Zweigen oder den Nadeln das Grundstück verschmutzen. Lebt man an einer viel befahrenen Straße, muss man manchmal auch unerfreuliche Abfälle beseitigen.

Um den Rasen sauber zu halten, setzt man am besten eine Rasenkehrmaschine ein. Diese sorgt für einen schönen gepflegten Rasen. Doch wie findet man die richtige Maschine und welche Kriterien sollte man beim Kauf beachten?

Das Wichtigste zusammengefasst

Eine gute Rasenkehrmaschine hinterlässt einen gepflegten Rasen, denn sie kann Laub, Gras und andere Dinge einsammeln.

Es gibt Rasenkehrer mit Handbetrieb und solche für den Aufsatz mit mehr. Um sich leichte für das richtige Gerät entscheiden zu können, spielen die Breite das Volumen und Anwendungsgebiete eine wichtige Rolle.

Was macht die Testsieger aus?

Eine gute Rasenkehrmaschine beeindruckt durch einen günstigen Preis und eine einfache Bedienung. Man kann sie von Hand schieben und sie eignet sich bestens für den leichten Hofeinsatz.

Mit nur einem Durchgang schafft sie über 100 Liter Mähgut, Zweige und andere Rückstände. So wird der Rasen schön und schnell sauer.

Handbetriebene Geräte wiegen im Test nur wenige Kilogramm und ihre Höhe lässt sich manuell auf die gewünschte Stufe einstellen.

Die niedrigen Stufen eignen sich für alle Oberflächen, während die mittlere Einstellung am besten für nasse und rutschige sowie für raue Oberflächen geeignet ist. Die höhere Stufe braucht man meist zur Wartung und zum Transport der Rasenkehrmaschine.

Aber auch Kehrmaschinen, die an einem kleinen Traktor montiert werden können, schnitten im Test gut ab. Sie können selbst kleinste Äste und Dung erfassen.

Aber auch kleine Reste von Verpackungen und Papier sind für die Maschine keine Schwierigkeit. Mit einem Bedienhebel lässt sich die Höhe der Maschine ganz einfach ändern. In einem Auffangsack haben bis zu 480 Liter Zweige, gemähter Rasen und Ähnliches Platz.

Große Räder sind laut Test ebenfalls ein Merkmal für gute Qualität. Laut Test sind auch besonders die Modelle sehr gut, deren Höhe sich leicht einstellen lässt.

So eignen sie sich für alle Arten von Gelände wie neben dem Rasen zum Beispiel auch Terrassen oder Gehwege. Wichtig ist auch, dass der Auffangsack leicht entleerbar ist und dass man ihn wieder verwenden kann. Das schont die Umwelt.

Bei einer von Hand betriebenen Maschine lässt sich auch die Stärke der Bürsten einfach kontrollieren. Laut Test ist auch eine Maschine gut, welche zwei paar Seitenbesen mitliefert. Diese eignet sich sowohl für trockenes als auch für feuchtes Kehrgut.

Was versteht man unter einer Rasenkehrmaschine?

Eine solche Maschine ist nichts anderes als ein Staubsauger für den Rasen. Den Rasen zu mähen ist zwar sehr wichtig, aber das heißt nicht, dass dann alles super aussieht.

Altes Laub, Zweige und anderer Kleinkram muss entfernt werden und deshalb braucht man einen Rasenkehrer. Die Vorwärtsbewegung des Rasenkehrers lässt sich per Hand oder Maschine antreiben und dadurch bewegen sich die Borsten und diesen treiben den Kehricht in den Beutel. Das funktioniert ganz einfach und ist doch völlig ungefährlich.

Welche Vorteile hat eine Rasenkehrmaschine?

Wer das ganze Laub mit einem Laubrechen einsammeln muss, der braucht sehr lange dafür. In der Kehrmaschine geht es deutlich schneller und sie schont auch noch den Rücken.

Außerdem schiebt man das Laub nicht immer wieder nur durch den Garten, sondern kann es sammeln und an der gewünschten Stelle ablegen.

Ein Laubläser ist zwar schnell und rückenschonend, doch er ist sehr viel lauter als eine Rasenkehrmaschine. Wer sich nicht mit seinen Nachbarn anlegen und das eigene Gehör schonen will, sollte auf den Bläser besser verzichten.

Eine Kehrmaschine kann alle Vorteile wie Schnelligkeit, Sicherheit und leises Arbeiten miteinander vereinen. Zudem kostet sie nicht so viel.

Warum sollte man eine Rasenkehrmaschine benutzen?

Wer seinen Rasen optimal pflegen möchte, der braucht laut Test einen guten Rasenkehrer, denn er entfernt Grasreste. Das ist wichtig für neu wachsendes Gras, denn bleibt der Kehricht liegen, hat der Boden weniger Sauerstoff zu Verfügung und das kann das Wachsen des Grases beeinflussen. Zudem kann man so auch gegen Moosbefall vorsorgen.

Wo kann man eine Rasenkehrmaschine kaufen?

Ein solches Gerät bekommt man entweder online oder in einem Fachgeschäft wie zum Beispiel Obi oder Hornbach. Im Internet kaufen die meisten Leute einen Rasenkehrer auf Amazon oder Ebay.

Was kostet eine Rasenkehrmaschine?

Eine Rasenkehrmaschine ist nicht allzu teuer. Ein handbetriebenes Modell bekommt man schon ab 70 Euro, für eine Maschine mit Aufsitz muss man jedoch mehr Geld ausgeben.

Natürlich macht auch das Material einen Unterschied, denn Metall ist teurer als Plastik. Die folgende Preisspanne ist laut Test typisch für die beiden Arten:

  • Rasenkehrmaschine: 70 -700 Euro
  • Aufsitzkehrmaschine: 6.000 – 40.000 Euro

Gibt es Alternativen zum Kauf?

Wer nur einen kleinen Rasen besitzt, der muss sich nicht unbedingt einen Kehrer kaufen. Da kann es sich auch lohnen, sich stundenweise ein Gerät beim lokalen Händler zu mieten.

Oder man spricht sich mit den Nachbarn ab und teilt sich ein Gerät. Eine weitere Alternative ist es, eine gebrauchte Maschine zu kaufen.

Hält eine Rasenkehrmaschine lange?

Da man einen Rasenkehrer nicht elektrisch bedient, hält er meist länger als die meisten anderen Elektrogeräte wie zum Beispiel ein Handy.

Man muss die Maschine aber nach jedem Einsatz putzen, das heißt, der Schlamm, das feuchte Gras und steckengebliebenes Laub gehören entfernt. So kann man den Kehrer und seine Funktionen gut erhalten.

Welche Arten der Rasenkehrmaschine gibt es?

Es gibt grundsätzlich zwei verschiedene Modelle bei Rasenkehrmaschinen:

  • handbetriebene Modelle
  • Modelle für Aufsitzmäher

Handbetriebenes Modell

Diese Art schiebt man ganz einfach vor sich her. Sie eignen sich im Test für kleine Rasen. So riskiert man auch keinen Streit mit den Nachbarn, denn dieses Gerät ist sehr leise.

Man braucht aber einiges an Muskelkraft und Ausdauer, denn ansonsten kann die Maschine die Blätter nicht richtig aufsammeln.

Vorteile:

  • preiswert
  • eignet sich für kleine Flächen

Nachteile:

  • Muskelkraft nötig
  • je nach Fläche andere Anforderungen

Modell für Aufsitzmäher

Ein solches Modell kann man an die Anhängerkupplung eines Traktors anhängen. Wenn man den Traktor dann fährt, treibt die Vorwärtsbewegung auch die Rasenkehrmaschine an.

Um den Korb gleich vom Sitz aus zu entleeren, benutzt man am besten einen Seilzug.

Vorteile:

  • spart Zeit
  • Ersatz für Fangkorb

Nachteile:

  • teurer
  • Breite muss passen

Durch die Kehrmaschine braucht der Rasentraktor keinen extra Fangkorb mehr. So kann man in einem Schwung mähen, reinigen und sammeln.

Was sind die wichtigsten Faktoren für den Kauf?
Folgende Kriterien spielen eine große Rolle beim Kauf einer Rasenkehrmachine:

  • Antriebsweise
  • Breite
  • Höhe
  • Volumen
  • Räder
  • Einsatzgebiet
  • Kehrflächenbreite
  • Fangkorb

Antriebsweise

Ob man sich für einen handbetriebenen Mäher oder für einen Anhänger eines Aufsitzmähers entscheidet, hängt laut Test von der Größe der Rasenfläche ab, die man bearbeiten möchte.

Natürlich fließt auch das vorhandene Budget mit in die Entscheidung hinein, denn das Modell für Aufsitzmäher ist deutlich teurer.

Breite

Kehrmaschinen sind unterschiedlich breit. Je größer die Breite, desto schwerer lässt sich die Maschine bewegen. Hat man einen kleinen Rasen mit vielen Kurven, so sollte man eine kleinere Variante wählen.

Für große Flächen braucht man natürlich auch einen großen bzw. breiten Kehrer. Bei einem Modell mit Aufsitzmäher müssen die Breite der Maschine und die des Aufsitzmähers übereinstimmen.

Im Test hat sich gezeigt, dass es sogar besser ist es, wenn die Breite des Kehrers die des Mähers übersteigt.

Volumen

Wie viel Volumen der Auffangkorb hat, ist wichtig, denn entweder lässt sich Zeit sparen oder verlieren. Es ist eben ein Unterschied, ob der Korb 100 oder 200 Liter Volumen hat.

Bei einem Kehrer für Rasentraktoren ist ein großes Volumen noch entscheidender, denn wer will schon ständig anhalten, um ihn zu entleeren. Mit einem Seilzug ist das aber schnell gemacht.

Höhe

Bei der Höhe ist es wichtig, dass man sie einstellen kann. Denn sie ist ja auch von der Rasenhöhe abhängig. Unebene Stellen lassen sich nicht richtig bearbeiten mit nur einer Standardhöhe.

Räder

Die Räder sollten einen guten Grip haben, aber keine unschönen Spuren auf dem Rasen hinterlassen. Es ist auch laut Test nicht empfehlenswert, auf feuchtem Rasen zu arbeiten. Durch Feuchtigkeit entstehen noch leichter Spuren.

Einsatzgebiet

Es gibt einige Modelle, die sich nicht nur für den Rasen verwenden lassen. Du kannst sie auch für deinen Hof einsetzen.

Kehrflächenbreite

Wie oben schon beschrieben, muss die Breite der Rasenkehrmaschine stimmen und sie sollte zu den Bedürfnissen des eigenen Rasens passen.

Ist die Fläche groß und nicht verwinkelt, dann sollte auch die Kehrbreite groß sein. Wenn der Rasen klein ist und viele Ecken zu säubern sind, dann empfiehlt sich eine kleine Kehrflächenbreite.

Fangkorb

Beim Fangkorb ist es laut Test wichtig, dass man auf ein ausreichend großes Volumen achtet. Denn ansonsten muss man ihn viel zu oft ausleeren und die Arbeit immer wieder unterbrechen.

Neben dem Volumen kann aber auch ein Seilzug nützlich sein, gerade wenn man die Kehrmaschine als Anhänger für einen Traktor nimmt. Daran zieht man einfach kurz und schon wird der Korb entleert.

Verwechslungsgefahr: Was eine Rasenkehrmaschine nicht ist

Ein Rasenkehrer und ein Vertikutierer sind nicht dasselbe

Man darf einen Rasenkehrer nicht mit einem Vertikutierer verwechseln. Der Erstere befreit den Garten von Rückständen und unerwünschten Resten.

Der Letztere besitzt keine Borsten, sondern Messer. Diese ritzen die Grasnarbe an, damit der Rasen mehr Luft bekommt. So wächst das Gras besser.

Man kann den Kehrer auch mit einer Dusche und den Vertikutierer mit einer Massage vergleichen. Der Vertikutierer sieht einem Rasenmäher sehr ähnlich und kann mit Strom oder Benzin betrieben werden.

Ein Rasenkehrer und eine Handkehrmaschine sind nicht dasselbe

Den Rasenkehrer kann man auch Laubkehrer, als Kehrmaschine oder als Laubkehrmaschine bezeichnen. Man aber ihn aber nicht mit einer Handkehrmaschine verwechseln.

Diese besitzt zwei flach anliegende runde Borstenwalzen. Hier muss man auf die Bauweise des Gerätes achten. Eine Handkehrmaschine läuft entweder mit Benzin oder mit einem Akku.

Der Rasenkehrer ist dazu da, um deinen Rasen zu reinigen, die Handkehrmaschine putzt alles ums Haus herum, außer dem Rasen. Das liegt an der besonderen Position der Borsten.

Fazit

Wer seinen Rasen pflegen möchte, der nutzt am besten eine Rasenkehrkehrmaschine. Dabei kann man zwischen einem handbetriebenen Modell und einem Modell für Aufsitzmäher wählen.

Ersteres braucht eine Menge Muskelkraft, Letzteres muss an den Traktor angepasst werden. Es spielen auch die Größe des Rasens und das Budget eine wichtige Rolle.

Wer so ein Gerät nur ganz selten benötigt, der kann sich eine Kehrmaschine auch ausleihen oder ein gebrauchtes Gerät kaufen.